Seenplatten - Dänemark    Inhalt folgt

Deutschland - Norwegen - Schweden    9.5.18-14.07.18        8'266 km

Iberia    08.12.2018 - 01.03.2019

Tavernes

Cartagena

Granada

Gibraltar

Deutschland - Finnland - Norwegen - Schweden    


22. 05. – 31.07.2019

Deutschland

KM 27554 21.5.19    Da es gestern den ganzen Tag regnete, haben wir die Abfahrt auf heute verschoben und lassen den Stopp im Schwarzwald aus. Wir starten bei trockenen Wetter ca. 9 Uhr Richtung Basel. Nach der Grenze fängt es bald an zu regnen, teilweise schüttet es richtig und so fahren wir weiter als geplant. An der Raststätte Bensheim machen wir Pause. Danach habe ich mit Beate Kontakt und wir wollen zusammen am Abend essen gehen. So fahren wir bis Pullheim, wo der Schreck gross war als ich bemerkte, dass ich meinen Rucksack mit Geld und 2 Karten an der Raststätte vergessen hatte. Zum Glück haben wir getankt und so hatte ich eine Telefonnummer von der Raststätte. Mein Rucksack wurde vom Personal gefunden und in Gewahrsam genommen, der Schreck lies etwas nach. Dann fuhren wir mit Beate zum Essen, ein super feines Buffet welches ich aber nichts so ganz genoss, meine Gedanken waren immer wieder beim Rucksack und dass wir am nächsten Tag 240 km zurückfahren mussten das war übel. Aber zum Glück war der Rucksack da. 

KM 28178 22.5.19 Fahrt von Pullheim nach Bensheim wo wir glücklich von der netten Frau den Rucksack in Empfang nahmen. Dann ging‘s wieder los Richtung Norden nach Ahaus wo wir am Nachmittag ankamen. Da gönnten wir uns dann ein super schönes Eis! Am Abend holte uns Charlotte ab, es gab Spargel zum Essen – lecker

23.5.19 Wir fuhren mit Charlotte zu Martina zum neuen Eselstall. Es war super schön Martina wieder einmal zu treffen und zu plaudern. Spaziergang mit den Hunden und essen bei Charlotte

24.5.19 Nach dem Frühstück bei Charlie fahren wir zu den Bienen, ist ja wirklich bemerkenswert und interessant wie die Bienen arbeiten. Anschliessend machen wir einen Spaziergang mit den Hunden in der schönen Gegend wo Charlotte aufgewachsen ist. Dann geht es zum Tierarzt für die Wurmkur von Xira, die brauchen wir für die Einreise nach Finnland.

25.5.19 KM 28412 Abschied von Charlotte nach dem Frühstück, die zwei Tage waren wieder viel zu schnell um. Wir fahren nach Travemünde wo wir mit der Fähre nach Helsinki fahren. Wir finden den Fährhafen einigermassen schnell und sind in der Reihe weit vorne weil wir früh dran sind aber lieber zu früh als zu spät. Um 20.30 Uhr ging’s dann los mit einchecken und dann nochmal warten bis 23 Uhr bis wir auf die Fähre konnten.  Um Mitternacht waren wir dann an Bord und konnten unsere Kabine gleich beziehen, geräumig und sauber, es war ja auch eine 4er Kabine.

26.5.19 Den ganzen Tag an Bord, essen war sehr gut, die Hundetoilette etwas dürftig und stinkig. Am Abend dann Seekrank meinerseits, konnte dann allerdings bald schlafen und am Morgen war alles wieder fast gut

                  


Finnland

27.5.19 KM 29167 Ankunft in Helsinki um 9 Uhr, um 9.30 fängt das Ausladen an und schon bald sind wir an der Reihe. Wir fahren zum Stellplatz. Auf dem kleinen Inselchen nördlich vom Zoo kann man schön spazieren, es hat sogar zwei eingezäunte Hundeplätze. Xira freut sich wieder mal zu rennen. Später spazieren wir Richtung Stadt um zu erspähen wo ungefähr die City ist, morgen möchten wir eine Hop on Hop off Tour machen. Die anfängliche Bewölkung nimmt langsam ab und die Sonne kommt sogar ein bisschen durch.
28.5.19 Wir marschieren in die Stadt, 1 Stunde dann sind wir am Start Platz der Hop on Hop off Busse, wo wir auch gleich einsteigen, Hunde dürfen mit und so setzen wir uns aufs obere Deck und lassen uns durch die Stadt fahren. Alles in allem sind wir von Helsinki enttäuscht, es hat eine Menge Baustellen wirklich eine Menge! Nach der Tour spazieren wir noch ein bisschen durch den Markt und essen eine Bratwurst. Zurück nehmen wir dann ein Taxi, wir sind beide müde und es sind immerhin fast 4 km bis zum WoMo.
29.5.19 KM 29184 Nach dem morgendlichen Spaziergang mit Xira gibt’s Frühstück und dann fahren wir weiter gegen Westen  nach Hanko. Zwischendurch wollten wir mal weg von der Hauptstrasse das war aber nicht so toll, die gewählte Strasse war ziemlich holprig. Allendings wäre es sehr schön von der Natur her, so stand auch mal ein Reh auf der Strasse, der Fotoapparat war natürlich nicht bereit. In Hanko wurde dann erst mal eingekauft dann gab’s Mittagessen und anschliessend fahren wir auf einen Camping Platz, Platz hat es mehr als genug! So haben wir einen schönen Platz fast direkt am Wasser.

31.5.19 KM 29564 Um 12.15 Uhr geht es auf die Fähre für die 45 Minuten Überfahrt  und   nach zwei weiteren Fährpassagen in den schönen Schären und bei wunderbarem Wetter geht es wieder auf’s Festland  der Küste entlang nach Rauma, wo wir eine kurze Altstadt Besichtigung machen. Es hat viele gepflegte alte Holzhäuser. Dann fahren wir weiter zu dem Wanderparkplatz Huittinen wo wir ganz allein parken. Es ist nahe einem Naturschutzgebiet wo allem Anschein nach Vogel-Liebhaber ihre Freunde beobachten. PP gratis

01.6.19 KM 29959 Das nächste Ziel ist Lahti wo wir auf einem schönen Badeplatz parkieren können, auch hier sind wir wieder die einzigen. Gegen Abend fängt es leicht an zu regnen. PP gratis                 
02.6.19 KM 29959 Heute wollen wir noch einmal etwas mehr nach Osten fahren um dann wieder einen Teil unseres Finnland Führers zu übernehmen. In Mikkeli finden wir wieder einen Parkplatz, nur die Strasse trennt uns vom schönen See. Der anfängliche Nieselregen lässt nach und wir machen einen kurzen Spaziergang durch Mikkeli, später spazieren wir in der Abendsonne am See entlang. PP gratis allerdings sind wir auf der Suche um das WC zu entsorgen

Lahiti

Lahiti

Lahiti

Lahiti

Lahiti

Lahiti

Lahiti

Lahiti

03.6.19 KM 300125 Nach dem Frühstück spazieren wir nochmal in die Stadt um zu gucken ob da der Markt ist aber es ist nix ausser ein paar Cafés. Letztlich kaufen wir dann im Supermarkt ein paar Sachen ein und fahren los Richtung Puumala wo wir einen schönen Camping Platz am See finden. Hier wollen wir zwei Nächte bleiben.
4.6.19 Schöner Morgenspaziergang dann den Tag auf dem CP geniessen bei schönem Wetter

5.6.19 KM 30197 Wir fahren weiter  unterwegs machen wir auf einem Wanderparkplatz Halt für einen Spaziergang. In Rantasalmi ist unser nächster Übernachtungsplatz auf einem BadeParkplatz am See können wir parkieren und tagsüber die Toiletten benützen.
 
6.6.19 KM 30440 Am Morgen bei Nieselregen den morgendlichen Spaziergang mit Xira dem See entlang. Doch dann verziehen sich die Wolken. Auf meinen Wunsch fahren wir nochmal durch die schöne Gegend um Kerimäki und Punkaharu. Bei tollem Wetter und 29 Grad erreichen wir im Naturschutzpark Petkeljärvi den schön in einer Lichtung angelegten CP. Prei Euro 15 Strom Euro 5. Die Sauna könnte man auch benützen aber das ist uns nun wirklich zuviel warm. Leider hat es sehr viele Mücken hier. 
 

7.6.19 Mein Morgenspaziergang mit Xira habe ich über den markierten 3.5 km Weg gemacht. Der Weg war sehr schön angelegt im Wald, ich konnte aber kaum eine Pause machen, die Mücken waren aktiv und bei jedem Halt haben sie mich angegriffen. Auch war es am frühen morgen schon richtig warm um nicht zu sagen heiss. Den Tag verbrachte ich grösstenteils im WoMo eben wegen den Mücken. 

Rantasalmi

Rantasalmi

Rantasalmi

Rantasalmi

Rantasalmi

Rantasalmi

8.6.19 KM 30663 Weiter geht es heute Richtung Westen. Ein langer Streckenabschnitt war nicht asphaltiert und da es ein paar Regentropfen gab sieht unser Auto ziemlich übel aus. Nach ein paar Stops auf Wanderparkplätzen und einem kurzen Spaziergang erreichen wir den CP in Loma-Koli. Schön gelegen am See. Leider sind hier fast alle CP im Wald d.h. man ist immer von vielen Bäumen umgeben. Es war immer noch sehr warm und so genossen wir die Autofahrt teilweise auch sehr wegen der Klimaanlage. Mücken hat es hier praktisch keine, so können wir das sitzen im Freien auch wieder geniessen . Morgen geht es dann endgültig Richtung Norden.

9.6.19 KM 30930 Weiter geht’s heute nach Nurmes und zu den Bomba Häusern. Leider ist das Restaurant zu (es wäre grad Mittagszeit) und so entschieden wir noch ein Stück zu fahren nach Kuhmo. Die Fahrt bis Nurmes war schön und wir konnten die Bomba Häuser noch bei trockenem Wetter anschauen doch dicke Regenwolken ziehen auf und es kommt ein richtiger Regenguss. Wir fahren weiter bis Kuhmo und übernachten auf einem Picknick Platz am  See. Machen noch einen kurzen Spaziergang Richtung Stadt der nächste Regenguss kommt und wir beeilen uns zurück zum WoMo.

mhu

  

10.6.19 KM 31097 nach dem obligaten Morgen Spaziergang geht’s weiter zu den  Stromschnellen im Lentua Naturschutzgebiet. Hier machen wir eine kurzen Spaziergang zu den Schnellen. Es hat abgekühlt und wir sind bis auf einen Fischer allein unterwegs.  Dann fahren wir auf der 912 weiter nördlich. Wir finden einen sehr schönen Platz am See, wie für uns gemacht. Ernst wirft das Feuer an im Grillhaus und ich mache den ersten Zitronenkuchen im Omnia und er gelingt auch. Leider ist es sehr windig, nicht so zum draußen sitzen. Zum Glück kommt der Regen aber erst nach dem Essen und zum Pippi machen kann Xira allein raus. Wir schlafen gut auf dem einsamen Plätzchen.

11.6.19 KM 31216 mit spazieren ist hier nicht viel, das muss bis später warten. Es ist aber ganz schön kalt geworden, 5 grad in der Früh.Wir fahren los nach Suomusalmen wo wir einen schönen Spaziergang am See entlang machen und einen kleinen Einkauf bei K-Markt. Weiter geht’s und wir besuchen das „stille Volk" und im Café gibt es Crêpes Tee und Kaffee. Weiter Richtung Norden es kommt immer mal wieder ein kleiner Schauer aber auch die Sonne lässt sich sehen. Schiesslich endet unsere heutige Fahrt im Juuman Camping auch wieder schön am See gelegen, und die Bären-Wanderrunde ruft. Wir lernen Carmen (Brack.ch) und Rolf kennen, sie ziehen für ungefähr 4 Woche durch Finnland.
12.6.19 Wir ruhen und aus, faulenzen, am Mittag machen wir uns mal Richtung Bärenrunde auf. Wir wollen mal den Anfang ablaufen um zu sehen wie die Wege so sind. Am zweiten Halt treffen wir Carmen und Rolf, sie haben die ganze Runde in 3.5 Std. geschafft Rolf sagt dass es sehr viele Treppen hat und Carmen rät uns mindestens bis zum Wasserfall zu wandern, also auf der rechten Seite herum. Weil hier am Halt Autos stehen überlegen wir uns wie man mit dem Auto hierher kommt. Zu Hause googeln wir und sehen dass man mit einem Weg von ca. 8 km hierher fahren kann, so könnten wir 4 km der Wanderung einsparen und es wäre einfacher für mich.
13.6.19 31450 Wir brechen am morgen auf und fahren zu diesem zweiten Stop und fangen da unsere Wanderung an, es geht viel auf und ab und vor allem viele viele Treppen auf und ab. Zum Schuss zum Wasserfall hinunter sind es nochmal eine ganze Menge Treppen. Der Wasserfall an sich überrascht uns nicht besonders, wir erinnern uns immer wieder an die Foss in Island und die sind fast nicht zu toppen. Da wir die Route abkürzten, fällt es mir relativ leicht diesen Teilabschnitt zu schaffen, die Treppen allerdings hängen schon an. Nach Kafi und Tee und etwas zu essen fahren wir weiter zurück nach Rucka um Vorräte einzukaufen. Dann wollen wir nach Posio, das ist an der Grenze zu Lappland und wir hoffen endlich mal ein Rentier zu sehen. Allerdings ist wieder eine zünftige Schotterstrecke zurückzulegen. Den Rest des Nachmittags faulenzen wir im WoMo ich mach noch einen kurzen Spaziergang mit Xira Richtung Riisitunturin, diese kleine Wanderung wollen wir morgen machen, mal sehen vielleicht mag ich mal ganz früh aufstehen.
14.6.19 Am frühen Morgen um halb sechs mach ich mit Xira bei schönstem Wetter die Wanderung auf den Riisitunturin. In einer halben Stunde haben wir den Aufstieg geschafft und wir geniessen die schöne Aussicht und ruhen uns auf dem Bänkli aus. Leider sind die Mücken ziemlich aktiv. Gemütlich nehmen wir den Abstieg unter die Füsse, ich leg mich nochmal ins Bett. Am Mittag machen wir alle zusammen die Wanderung auf einer andern Route nochmal. Am Mittag hat es merklich weniger Mücken. 

  

15.6.19 KM 31504 Wir machen uns wieder auf den Weg weiter nach Norden. Und endlich sehen wir die ersten Rentiere!!! In Thomo gibt’s wieder einen schönen Platz direkt am See, hier sind wir allerdings nicht allein, einige Einheimische kommen zum Baden aber am Abend ist wieder schön ruhig. 

16.6.19 KM 31626 Wir fahren heute weiter bis zum Wanderparkplatz Amethystikavos. Von da gibt es eine 2.5 km Wanderung bis zur Mine, die wir ohne Xira unter die Füsse nehmen. In der Mine gibt es eine Führung und anschliessend dürfen wir mit Hämmerchen auf die Suche nach Steinen gehen, ein paar kleine finden wir auch. Zurück am Parkplatz fahren wir auf die obere Terrasse wo kein anderes Auto steht und wir den Restnachmittag bei schönem Sonnenschein geniessen. Achso und eine Elch-Kuh mit Kalb haben wir auch gesehen auf der Fahrt hierhin. Leider suchte sie das Weite als sie unser WoMo sah, also kein Foto-Beweis.

  

17./18.6.19  Wir wollen ins Golddorf Tankavaara, im Führer heisst es allerdings dass dort für die Führung ein Hundeverbot ist? Mal sehen. Am morgen habe ich mit Xira einen schöen Spaziergang über den Staudamm und auf die andere Seite des Sees gemacht. Spontan haben wir uns entschlossen einen Tag länger hier zu bleiben. Der Platz direkt am See ist schön, Essensvorräte haben wir also was wollen wir mehr, die Sonne ist auch da. 

19.6.19 KM 31791 So fahren wir denn heute los zum Goldgräber Dorf. Es ist merklich kälter geworden und die Sonne versteckt sich hinter den Wolken. Das Museum und die Umgebung im Goldgräber Dorf ist schön angelegt und wir machen unsere Tour ohne Xira, ist zwar kein Hundeverbot (ausser im Museum). Weiter geht’s dann auf den Aussichts Punkt Kaunispää 450 m ü.M.!  (258). Es hat vom Dorf sogar einen Sessellift der läuft, allerdings wird er kaum benützt. Das Resetaurant sieht schön und ahmächelig aus und so wollen wir hier etwas essen. Für mich gibt es mal eine Rentiersuppe. Sie schmeckt gut, ist Fleisch zusammen mit Kartoffeln in Bouillon. Da mein Magen heute morgen etwas rebelliert hat ist eine Suppe wohl nicht falsch. Weiter fahren wir zum Karhunoesökivi Bärenhöhlenstein Parkplatz und übernachten hier (253)
20.6.19 KM KM 31923 Heute morgen steigen wir als erstes die vielen Treppen zu der Bärenhöle rauf. Extrem viele Treppen wieder einmal. Die Umgebung der Wald ist sehr schön. Anschliessend gibt es im Souveniershop Crepes. Unser nächster Übernachtungsstop ist kurz vor der norwegischen Grenze. Wir machen den 2km Rundgang, ist aber ziemlich streng mit dem immer auf und ab und wieder Treppen.

Norwegen

21.6.19 KM 32037 Wir fahren los Richtung Grenze und kaufen vor der Grenze noch ein und machen unseren Diesel Tank voll. Dann geht’s über die Grenze, wir verlassen etwas wehmütig Finnland.

Bei strahlendem Wetter fahren wir Richtung Nordkap. Da das Wetter so toll ist entschliessen wir uns heute bis zum Nordkap durchzufahren. Kurz vor 17 Uhr kommen wir am Nordkap an. Ein kräftiger Wind weht aber immer noch Sonnenschein. So machen wir uns hier auf Erkundungstour. 

22.6.19 KM 32320 Heute morgen strahlt der Himmel nicht mehr so toll. Erst frühstücken wir im Nordkap- Restaurant dann geht die Fahrt zurück wir  wollen nach Hammerfest übernachten aber unterwegs in Skaldi auf einem Parkplatz. 
23.6.19 KM 32550 Heute geht’s also nach Hammerfest, es sind nur noch etwa 40 km. Dort fahren wir auf den Campingplatz. Gegen Abend spazieren wir in die Stadt wo wir auch gleich noch zwei Rentiere antreffen die sich offenbar in die Stadt verirrt haben. Für Xira ist das ziemlich aufregend.  285 für die Übernachtung inkl. Strom, duschen NOK 10, Wäsche inkl. Tumbler NOK 60

24.6.19 KM 32583 Von Hammerfest geht’s heute zurück nach Skaldi wo wir dann rechts abbiegen Richtung Alta. Kurz nach Alta finden wir dank einer Umleitung einen LKW Parkplatz wo wir übernachten können. 
25.6.19 KM 32736   Weiter geht es heute südwärts zwischen Seen und Bergen. Ein Mittagsstopp auf einem Berg, teilweise liegt noch Schnee. In Olderdalen finden wir unseren nächsten Übernachtungsplatz am See neben dem Fähranleger. Bis Narvik sind von hier noch 270 km. Da wir direkt am See stehen nimmer Ernst die WoMo Reinigung in Angriff, ist inzwischen ganz schön schmutzig geworden. Dann grillen wir unsere Steakts und vom Omnia gibt’s Broccoli.

26.6.19 KM 32940 Heute sind wir bis Narvik gefahren. Leider ist das Wetter heute nicht so toll, die Berge sind verhangen und zwischendurch regnet es immer wieder.  Auf der Strecke nach Narwick besuchen wir einen Wildpark wo wir Bären, Elche, Rentiere sehen. 

27.6.19 KM 33211 Wir haben in der Stadt selber auf einem öffentlichen Parkplatz übernachtet. Die Stadt selber ist nicht besonders. Ich hab mich am morgen in all den Wohnquartierten bergauf und bergab fast verlaufen. Wir fahren weiter bis Harstad und finden dort einen sehr schönen CP und haben auch wieder ein Plätzchen direkt am See. Hier bleiben wir zwei Nächte 2x NOK 350 inkl.Strom
28.6.19 Wir gehen zu Fuss ins nahegelegene Einkaufszentrum. Und der Rüeblikuchen aus dem OMNI Backofen ist gelungen!

Harstad

29.6.19 KM 33324 Wir fahren am relativ früh los weil die Sonne scheint und es nicht so viele Wolken hat – noch. Leider ist der Tag aber alles in allem alles andere als sonnig. Schon bald kommen dicke Wolken und zeitweise giesst es richtig. Hier einen Platz ausserhalb zu finden ist fast aussichtslos und so fahren wir zu guter letzt auf dem CP Sandsletta Camp. Eine Schweizerin empfängt uns an der Rezeption und empfiehlt uns das Restaurant. Ich hab zuvor schon die guten Bewertungen gelesen und so benützen wir die Gelegenheit gleich im CP ein Restaurant und essen ausgezeichnet. Die Fischsuppe ist soooo gut, wir nehmen gleich noch eine mit. Ansonsten regnet es immer wieder und Xira und ich werden ganz schön nass auf dem Abendrundgang der leider auf der Strasse stattfindet. Wege neben den Strassen gibt es hier fast nicht ausser einfach die Zufahrten zu den Häusern. Das Wetter soll morgen besser werden.

30.6.19 KM 33576 Tatsächlich, die Sonne guckt hervor. Nach dem Frühstück, es gab wieder einmal frische Brötchen vom CP fahren wir los. Die Wolken lassen nicht lange auf sich warten und der Regen auch nicht aber zum Glück sind es nur kleinere Regengüsse. Zwischendurch mache ich mal einen Spaziergang der Strasse entlang und Ernst holt uns dann wieder auf, andere Gelegenheiten finden wir nicht zum spazieren. Doch dann nach dem Mittag fahren wir nach Lekenes zu einem Aussichtspunkt, wenigstens ist es auf der Karte so markiert. Und siehe da ein wunderbarer Wanderweg am Berg entlang, die Schafe laufen frei herum und wir geniessen es, wieder einmal richtig zu laufen. So entschliessen wir uns denn auch die Nacht hier zu verbringen. Am Abend gibt’s noch einen Spaziergang am Strand. Leider kommen aber auch schon wieder Wolken und es wird wohl nichts mit den Fotos in der Abendsonne. 

Nachts 23 Uhr

1.7.19 KM 33695 Heute Morgen giesst es aus Kübeln. Regenmantel ist zum Spaziergang angesagt. Durch den Wind werden wir aber dennoch ganz schön nass. Nach dem Frühstück fahren wir zurück und der Regen lässt dann auch wieder nach. Wir wollen einmal ganz runter fahren um zu sehen wie der Fährfarplan nach Bodo ist. Anschliessend fahren wir ein Stück zurück und wollen auf einem Parkplatz übernachten, es gefällt uns aber irgendwie nicht und so fahren wir zum Campingplatz in Mokenes an der Fähre. Die Abendsonne kommt wieder schön raus und so geniessen wir den Abend noch mit einem kleinen Spaziergang über die Hügel.
2.7.19 KM 33786 Das Wetter ist heute morgen schön und so fahren wir nochmal ein Stück auf den Lofoten zurück. Es sieht in der Sonne alles sehr viel schöner aus als am Tag zuvor. Wir machen einen schönen Strandspaziergang und am Mittag kehren wir bei Anita’s ein wo es herrliche Shrims- und Lachsbrötchen gibt. Spontan entschliessen wir uns zur Fähre zu fahren um zu sehen ob wir noch auf die 15 Uhr Fähre passen und siehe da es klappt. 


So schippern wir rüber nach Bodo. Auf dem Festland abgekommen fahren wir nach Süden. Ich suche einen Stellplatz die Fahrt dorthin zieht sich zwar ziemlich in die Länge aber schlussendlich hat es sich gelohnt. Es ist ein schöner grosser Kiesplatz mit neuen WC und Duschen und ein traumhafter Sandstrand. Xira kann wieder mal rennen.

3.7.19 KM 33950 Ein wunderschöner Spaziergang am Strand von Langesand bei aufgehender Sonne. Die schmale Strasse zurück darf Ernst fahren, dann setze ich mich wieder mal ans Steuer und wir fahren der Küste entlang nach Süden und haben dabei zwei Fährpassagen, bei der zweiten überqueren wir den Polarkreis. Die Fahrt geht bergauf und bergab eben norwegisch. Wir finden einen grossen Parkplatz etwas abseits der Strasse wo wir übernachten.

  Schweden

4.7.19 KM 34415 Es geht nun los weiter südlich und dann Richtung Schweden. Um die Mittagszeit überqueren wir die Grenze zu Schweden. Das Wetter ist durchzogen aber die Landschaft ist nun wieder viel offener, keine so hohen kahlen Berge mehr. Es gibt zwischendurch immer wieder Regenschauer aber auch die Sonne kommt immer wieder durch. Wir übernachten auf einem Parkplatz an der Strassen und es hat ein kleines Wäldchen zum spazieren. Also ziehe ich mit Xira los durchs Wäldchen zum nahegelegenen See und flutsch Xira fällt rein und kann aus eigenen Kräften nicht mehr raus. Sie ist ziemlich „eingemoort“.

5.7.19 KM 34415 Wir fahren los Richtung Ostküste. Das Wetter ist durchzogen, mal Regen mal ein paar Sonnenstrahlen. Die Landschaft ist wunderschön, viel Wald und viele Seen. Weiter südlich tun sich die Wälder etwas auf und es hat viele Wiesen und Landwirtschaft. In Lychsele kehren wir ein und es gibt wieder einmal Pancakes mit Erdbeer Marmelade. Weiter fahren wir nach örnsköldsvik auf einen Stellplatz am Hafen. Wir kriegen noch einen Wiesenplatz, alle Plätze mit Strom sind schon besetzt oder reserviert. Bei der Reception ist auch gleich ein italienisches Restaurant wo wir uns eine Pizza reinhauen. Vorher waren wir noch im teilregen Spazieren.

6.7.19 KM 34722     Nach dem Frühstück entschliessen wir uns eher wieder ins Landesinnere zu fahren an der Küste die grossen Orte die vielen Autos gefällt vor allem mir nicht so. So fahren wir von Örnsköldsvik nach Sundsvall und dann rein ins Landesinnere. In Bräcke finden wir den kleinen CP schönn an einem See gelegen. Der CP ist leer, wir sind die einzigen auf dem Platz. Der CP ist schön am Wald gelegen und so kann ich am Abend einen schönen Spaziergang bei Regen und vielen Mücken machen. Es war ein richtiger Regentag und die Wetter App verrät nicht viel Gutes. 

7.7.19 KM 34994   Wir entschliessen uns weiter Richtung Orsa zu fahren. Unterwegs gibt’s in einem Café und Museum (alte Häuser und Einrichtungen) hausgemachte Waffel und Kaffee/Tee. 
Endlich kommt auch die Sonne wieder raus und der Regen bleibt aus. In Bläbärsbyn/Orsa fahren wir auf einen SP der in der Camper App mit 100 Stellplätzen ausgeschrieben ist. Der Platz liegt etwas erhöht, es hat eine Gondelbahn und ist wohl ein Wintersportort. Der Platz ist praktisch leer es stehen ein paar unbewohnte Wohnwagen hier die WC’s sind abgeschlossen. Wir stellen uns trotzdem hin und endlich können wir wieder mal die Liegestühle raus nehmen und draussen sitzen. 

8.7.19 KM 35274 Am Morgen geht’s wieder los weiter über Mora (sieht schön aus hier). Sollerön ist eine kleine Insel und wir fahren auf diese, und finden einen sehr sehr schönen Platz am See. Es ist ein kleiner Platz es haben kaum 2 WoMo Platz. Ein Belgier Auto fährt weg und überlässt uns den Platz. So haben wir für zwei Tage ein schönes Plätzchen und ein schöner Wanderweg ist auch gleich vor Ort. 

9.7.19 Wir bleiben auf Sollerön
10.7.19 KM 35325 Weiter geht die Fahrt über Malung  nach Gräsmarksgarden die Landschaft ist auch hier wieder sehr schön, viele Wälder und Gewässer und keine Elche. In Gräsmarksgarden fahren wir auf dem Campingplatz Gräsmarks wir müssen ja auch wieder mal entsorgen und Wasser auffüllen. Hier bleibe wir zwei Nächte
11.7.19 Gräsmarksgarden, es gibt hier schöne Wanderwege und ich geh wieder mal mit Xira baden. Das Wasser ist hier angenehm warm. 

12.7.29 KM 35514 Am morgen fahren wir erst mal im ICA einkaufen, dann geht’s weiter zum  Ingesund Camping nahe Arvika. Hier waren wir letztes Jahr schon und es hat uns gut gefallen. Diesmal ist allerdings der Platz ziemlich voll im Gegensatz zum Vorjahr aber trotzdem finden wir einen schönen Stellplatz. Hier wollen wir nun einige Tage bleiben. Auch die Sonne kommt immer wieder raus und so werden auch hier die Liegestühle wieder aktiv.                                                                                           
13.7.19 – 16.7.19 Wir faulenzen hier auf dem Platz, machen Spaziergänge im Wald und zwischendurch gibt’s ein Eis 

17.7.19 KM 35570 Heute fahren wir nach Vänersborg, hier wollten wir letztes Jahr schon stoppen aber weil es geregnet hat sind wir schnell weiter gefahren. Diesmal nun wurde der Stopp länger, wir bleiben über Nacht. Am morgen mach ich nun den Spaziergang am See entlang, der Weg  ist hier sehr schön am See entlang angelegt. Der SP ist grad gut zum Übernachten aber länger möchten wir auf diesem Platz nicht bleiben. 
18.7.19 KM 35768 Von Vänersborg geht es über Sollebrunn und Grabe weiter nach Göteborg. Göteborg umfahren wir aber. Nun fangen wir an einen Platz an der Küste zu suchen. In Stafsinge machen wir eine Pause zum Glace essen. Die Strände hier sind schön aber total überlaufen. Wir haben auch keine Lust hier einen Platz zu finden, die Campingplätze sind überfüllt. So fahren wir weiter, in Haverdal versuchen wir es auch noch einmal an der Küste aber auch hier ist alles überfüllt. Wir telefonieren auf den Platz in Domsten aber auch da ist voll, er sagt uns wir sollen um 16 Uhr nochmal anrufen aber so lange wollen wir nicht warten, also fahren wir noch weiter bis Halmstad und siehe da hier finden wir unten am Hafen einen SP der zwar voll ist, aber wir sehen von hier aus, dass auf der andern Seite des Flusses auch noch WoMo stehen und so fahren wir auf die andere Seite und finden da einen Platz. Am andern morgen dann als einige WoMo abgefahren sind ziehen wir um und haben nun ein ganz schönes Plätzchen mit Rasen. Nun bleiben wir im ganzen drei Nächte hier. Vorgesehen waren eigentlich zwei Nächte aber da es uns hier so gut gefällt entscheiden wir spontan noch eine weitere Nacht zu bleiben. Es hat einen sehr schönen Sandstrand ca. 1 km und ganz nahe ein sehr gutes Strandrestaurant wo wir uns zwischendurch verpflegen. 

21.07.19 KM 36010 Halmstad Nun geht es endgültig heimwärts. Wir verlassen Schweden bei mittelprächtigem Wetter über die Öresundbrücke. Wir wollen diese Brücke auch mal gesehen haben, finden sie aber nicht so spektakulär. An Kopenhagen vorbei machen wir dann nochmal am Soldrod Strand eine Pause am Meer und weiter geht’s bis Rodbyhavn. Wir erwischen auch gleich nach einer halben Stunde Wartezeit eine Fähre. Die Überfahrt dauert ca 45 Min. und wir durchfahren Fehmarn auch bei mittelprächtigem Wetter und fahren bis Oldenburg in Holstein. Dort fahren wir auf den Parkplatz beim Museum. Es war an diesem Wochenende eine Veranstaltung auf dem Gelände und deshalb ist der Parkplatz noch ziemlich voll, aber wir finden einen Platz zum übernachten. Durch die Fahrt durch Oldenburg entdeckten wir einen Chinesen wo wir dann zum Nachtessen waren. 

22.7.19 KM 36390 Wir fahren am morgen in Oldenburg weg und wollen den Hundeladen in Lübeck noch besuchen. Einkauf für Xira Pansen und Blättermagen und diverse Knochen und Nagereinen. Weiter geht es dann nach Fedderwardensiel. Etwas viel Verkehr den wir uns nicht mehr so gewohnt sind. Um 16 Uhr kommen wir dann in Fedderwardersiel an wo uns Brigitte und Hannes einen schönen Platz reserviert hat. Hier bleiben wir bei sehr schönem und sehr heissem Wetter für 3 Nächte. Zum Glück gab es etwas Wind

Deutschland

25.7.19 KM 36697 Nun geht’s ab Richtung Süden nach Ahaus wo wir wieder auf dem Kirmesplatz übernachten. Charlotte holt uns ab und wir essen bei ihr, spazieren dann bei enormer Hitze zurück zum WoWo wo wir die Hitze fast nicht raus bringen und der Kühlschrank hat auch seine liebe Mühe.
26.7.19 Frühstück bei Charlotte und rumhängen, es ist sooooo heiss. Später holt uns Charlotte ab, wir fahren nach Borken wo Martina ein Treffen mit „alten“ Freunden organisiert hat. Wir treffen uns am Eselstall. Ich freue mich dass so viele gekommen sind die ich über mehrere Jahre nicht mehr getroffen hatte.

27.7.19 KM 36961 Nach Gasflaschentausch und Retouren (graue tausch und rote retour) und tanken fahren wir nach Bocholt an den Aasee. Hier ist ein schöner SP fast direkt am See, wir bleibe zwei Nächte. 

29.7.19 KM 37070 Da wir ja erst am 2. August zu Hause sein wollen zieht sich unsere Heimfahrt etwas in die Länge. Wir fahren Richtung Holland und wollen nach Maastrich, da ist aber der vorgesehene SP schon ausgebucht und so fahren wir weiter nach Belgien. Mir geht es den ganzen Tag nicht gut und so bin ich froh dass wir in Aywaille einen SP finden, ist zwar etwas laut weil es neben dem Schwimmbad und einen Spielplatz ist aber ich bin froh dass wir einen Platz haben. Ernst geht am ab Abend mit Xira spazieren während ich mich hingelegt habe. 

30.7.19 KM 37262 Wir stellte fest, dass die Wasserpumpe in der Küche nicht mehr funktioniert und so schreibt Ernst Südcaravan an und fragt ob wir evtl. am Donnerstag in der Werkstatt vorbeifahren können um den Mangel zu beheben. So wollen wir möglichst schnell weiter südlich fahren, in Lunéville finden wir einen schönen SP, ist zwar etwas laut wegen der Strasse aber es gibt schöne Spaziermöglichkeiten in einem schlossähnlichen Park. Mir geht es inzwischen auch wieder etwas besser, ich hab am Abend wieder Appetit auf einen Teller Spaghetti. 

31.7.19 KM 37558 Luneville, wir haben Bescheid bekommen dass wir bei Südcaravan am Donnerstag in die Werkstatt können und so fahren wir nach Freiburg auf den SP in Innenstadt Nähe. Recht gut zum spazieren, hat viele Grünanlagen.

01.8.19 KM 37746 Freiburg, wir fahren in die Werkstatt, geben das WoMo ab und spazieren zum nahe gelegenen Café. Am Mittag holen wir unser WoMo repariert ab und fahren nach Neuf Brisach auf den neuen SP beim Restaurant Le Caballin das wir von früher her schon kennen. Wir spazieren bei schönem Wetter am Kanal entlang und geniessen ein feines Essen am Abend im Restaurant. 

02.8.19 KM 37828   Neuf Brisach, wir fahren nach Bad Krotzingen zum einkaufen da unser Kühlschrank zu Hause ja leer ist. Anschliessend fahren wir noch nach Neuenburg am Rhein zu Fritz Berger und schauen uns dort nach Neuigkeiten und Ersatzteilen um. Ankunft zu Hause 15 Uhr
Total gefahrene Kilometer: 10406 

Marokko bis Corona und zurück in die Heimat  

14.2.2020 - 27.4.2020   

13.2.2020 Der Camper ist gepackt, die Fähre gebucht und so fahren wir los, heute bis Lugano, übernachten auf einem schönen Platz (Zahlung nur mit Münz möglich) und am andern Tag geht es weiter bis Genua wo wir zeitig eintreffen und einen guten Stellplatz nahe am Hafen finden. Am andern Morgen geht es früh los zum Hafen wo  die Warterei in der Autoschlange anfängt. Unwahrscheinlich was alles auf die Autos der Marokkaner gepackt wurde. 

Lugano

SP Genua

17.2.2020 spätabends kommen wir in Tanger med an. Wie üblich, die Hundetoilette auf der Fähre war nicht so toll. Die Zollabfertigung verlief eher zögerlich um nicht zu sagen schleppend. Wir wussten nicht so recht wo wir anstehen mussten und der eine schickte uns zum andern und umgekehrt. Aber letztendlich waren wir durch, hatten unser weisses Kärtchen als Fahrzeugschein in Marokko und konnten auch gleich da am Hafen übernachten.

18.2.20 Das Abenteuer Marokko geht nun los, wir sind beide gespannt was alles auf uns zukommt. Auf der A1 fahren wir bis Larache, dort wollen wir eine Telefonkarte für Marokko erwerben damit wir jederzeit Internet haben. Es verlief problemlos, schnell finden wir einen Marokk Telecom Laden und kaufen unsere Karte, und gleich vis a vis ist eine Bank wo wir unsere ersten Dhiram ziehen können. Weiter geht es auf derA1 bis Bousselham, dort bleiben wir 5 Nächte auf dem Campingplatz um unserer beider Husten auszukurieren. Kleine schöne Bootstour in der Lagune.

23.2.20 noch nicht wirklich gesund fahren wir weiter, wir wollen ja etwas sehen von Marokko. Diesel tanken zum umgerechneten Preis von weniger als 1 Franken pro Liter, unwahrscheinlich! Nächster Stopp ist Mohammedia im Camping Ocean Bleu auch da bleiben wir nochmal 4 Nächte. Der Platz ist schön und mit Xira kann man gut spazieren. Und endlich wollte ich meinen Husten loswerden, Ernst ging es inzwischen schon besser. 

27.2.20 Nächster Stopp Oualida, bescheidener Stellplatz aber gute Paela im Restaurant und schöne Abendstimmung am Meer

Spaziergang

vom Camping Ocean Bleu

Oualida

28.2.20 Wir fahren bis Essaouira, leider findet man keinen SP nähe Stadt aber erstmals einen Parkplatz wo wir 4 Stunden bleiben dürfen, ausdrücklich dürfen wir hier nicht übernachten. So spazieren wir am Strand entlang bis zur Stadt etwa 2 km und Xira  geniesst erstmals so richtig Freiheit, sie düst durch den Sand. Die Stadt mögen wir nicht mehr besichtigen es geht ja wieder 2 km zurück zum Camper. Wir fahren zum nahe gelegenen Campingplatz Les Olivier, von dort fahren wir am andern Tag mit dem Taxi in die Stadt. Essauira ist eine Besichtigung wert!

Fahrt Richtung

Essaouira

Kaffeepause

und viele Eindrücke

Essaouira in Sicht

Kamele am Strand

Essaoira Hafen

Strassenmusiker

viele viele viele Beeren

2.3.20 Unser nächster Stopp ist im Camping Atlanticaparc, nördl. Agadir wir bleiben nur eine Nacht, wir wollen ja weiter südlich kommen da wir Manfred und Edith in Tafrout bald treffen wollen. Atlanticaparc ein sehr schöner Platz mit allem Komfort, schöne Parzellen mit eigenem Wasser, den Platz haben wir für die Rückfahrt auf dem Plan.

3.3.20 Wir fahren über Tiznit nach Tafarout, über Pässe und Hügel. Hier bleiben wir eine Woche und verbringen eine schöne Zeit mit Edith und Manfred, erkunden die Stadt, den Wochenmarkt und erhalten in der örtlichen Apotheke 30 Spritzen für gerade mal Euro 3.- ! Manfred gibt uns einige Tips für die Weiterfahrt. 

Atlantica Park

erst noch am Meer entlang

dann wird es steil und kurvig

bald in Tafrout

Camping Tazka Tafrout

hier kommt unser Rindsfilet

9.3.20 Heute fahren wir nach Tata, Camping Hayat, sehr schön am Fluss gelegen, Xira freuts. 


Stadt Tata

Markt am Sonntag

11.3.20 Wir haben uns nun doch entschlossen in die Wüste El Gouera zu fahren, es ist zwar weit...  wir übernachten in Forum Zguid und fahren am andern Tag weiter bis Zagora. Da wir schon am frühen Nachmittag in Zagora sind wollen wir noch weiter fahren bis Mhamid. 3 Nächte sind wir im Camp La Boussole, ein schöner Platz und der Platzwart sehr nett. Am nächsten Tag fahren wir mit einem Guide in die Wüste, ein schönes Erlebnis, unterwegs sehen wir viele Kamele und Esel und dann die Sanddünen………..   Immer öfter hören wir von Corona und deshalb fahren wir am  15.3.20 schon mal zurück nach Zagora, bleiben zwei Nächte.

Zagora

Fahr zu den Dünen

Zagora nochmal tanken

17.3.20 es geht weiter zurück nach Tata , wir möchten zurück an die Küste. Öfter hören wir, dass die Plätze an der Küste überfüllt sind. Mit Schweizer Campern die morgen Richtung Küste fahren vereinbaren wir dass sie uns Bescheid geben wie es in Sidni Ifni platzmässig aussieht. Am 19.3. erhalten wir dann die ernüchternde Mitteilung dass infolge Corona viele Plätze an der Küste gesperrt sind und keine neuen Camper aufgenommen werden, wir sollen am Besten da bleiben wo wir sind, da seien wir gut aufgehoben. Wir richten uns auf einen längeren Aufenthalt ein ab 
21.3. wird in Marokko eine Ausgangssperre verhängt wir dürfen nur noch in die Stadt um Lebensmittel einzukaufen abends ab 18 Uhr darf man nicht mehr raus. Zum Glück sind wir auf einem so tollen Platz mit viel Schweizer "Camperschaft" und wenig Franzosen, sonst war es ja meist umgekehrt, Franzosen nichts als Franzosen. Jamaa der Eigentümer des Platzen fährt nun fast täglich für uns alle einkaufen damit wir selber nicht mehr in die Stadt müssen, einigen jedoch ist  nicht bewusst dass sie mit leichtsinnigem Handel uns alle in Gefahr bringen, und gehen immer noch selber einkaufen. Das Thema Corona ist allgegenwärtig doch fühlen wir uns hier einigermassen sicher, in der Maghreb Post können wir täglich nachlesen wie der Stand der Dinge in Marokko ist. Wir lassen uns beim EDA registrieren damit man uns schon mal „auf dem Schirm“ hat. Von Jamaa hören wir dass es mit der Ausgangssperre ernst ist und mit Bussen und Gefängnis gedroht wird. Die Grenzen gehen zu, die Fähren fahren nicht mehr, wir können nicht nach Hause, ein etwas blödes Gefühl. Unsere gebuchte Fähre für die Rückreise am 21.4. ist im Internet mal storniert dann wieder nicht mehr dann doch, täglich kursieren neue Meldungen in Bezug auf den Fährverkehr. Unser Reisebüro meldet nun doch auch dass die Fähre vom 21.4. storniert ist und bucht uns auf den 9.5. um. 

Jeder ist im Corona Modus und jeder beschäftigt sich auf seine Weise. Renske und Werner bauen auf unserem Hausberg 2 m hohe Steinmänner, ein Steinmann für jeden von uns. Die Temperaturen machen uns langsam zu schaffen, einige Tage werden richtig heiss. Am Nachmittag um 16 Uhr treffen wir uns immer zum NussNuss (Kaffee) trinken und zum Austausch. 13.3. vor Sonnenaufgang treffen wir uns um den Piz Tata zu besteigen und die Steinmänner zu besuchen. Ernst und ich schliessen uns Werner’s Führung an un

Ernst hilft beim Kuchen backen

ab und zu auch mal ein Schnäpschen von Margareth

Jamaa

GusGus

feine Crêpes von Werner

Jamaa verteilt die Einkäufe

Xira

immer dabei

Gesichtsmasken anpassen

12.4.2020 Ostern, wir treffen uns gegen Abend zu einem Festschmaus. Jeder bringt was mit und wir hatten nicht zu wenig!

Tee Ritual

Und dann die Idee von Renske, wir könnten doch alle zusammen zum Sonnenaufgang den Piz Tata besteigen
13.4.20 vor Sonnenaufgang treffen wir uns um den "Piz Tata" zu besteigen und die Steinmänner zu besuchen. Ernst und ich schliessen uns Werner’s Führung an und so meistere auch ich den Aufstieg. Es war ein wunderbares Erlebnis da oben den Sonnenaufgang zu sehen und „unseres“ Steinmänner zu besuchen. 

Ich freue mich

über den geschafften Aufstieg

Werner noch schnell

die Hütchen anmalen

Renske und Werner die Steinmann Bauer

Alle sind verunsichert weil man im Internet keine vernünftigen Fährbuchungen bzw Umbuchungen machen kann so buchen letztlich alle über das Schweizer Reisebüro da haben wir wenigstens einen direkten Draht. Alle buchen nun auf den 9.5. 

Am 14.4 erhalten wir vom EDA eine Reisebestätigung in französisch und arabischer Sprache. Am 15.4. teilt die Fährgesellschaft wieder mit dass die Fähre vom 21.4. storniert ist und wir auf den 5.5. umgebucht sind. Es herrscht ein riesen Durcheinander

Umbuchen unterm Regenschirm

Am 17.4. teilt das EDA abends um 18 Uhr mit, wir sollen an der Fähre vom 21.4. „dranbleiben“ .  Die italienische Botschaft und die EU-Delegation arbeiten in der Tat eng mit den marokkanischen Behörden zusammen, um zu versuchen, endlich die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten. Es ist Freitag abend. Wir entschliessen uns alle am Samstag nach Tanger loszufahren. Es fehlt „nur noch“ die Fahrbewilligung vom Pascha der Stadt Tata. Ohne diese Fahrbewilligung kommen wir nicht aus der Stadt raus. Wir wollen am Samstag losfahren doch vorher wollte Renske und Co. Unsere Tickets mit einem Drucker und Jamaals Hilfe ausdrucken. Soweit so gut das hat geklappt aber beim Pascha geht es nicht vorwärts. Wir haben alle zusammengeräumt und verschieben unsere Abfahrt von Stunde zu Stunde. Abends um 17 Uhr mache ich ans EDA nochmal eine E-Mail dass wir seit heute früh auf die Fahrbewilligung warten – ob das EDA helfen kann. Die Antwort: es sei schwierig. Um 19 Uhr nochmal eine E-Mail ans EDA, der Couverneur der Stadt Tata wolle mit dem EDA telefonieren, wir haben nicht mehr dran geglaubt dass beim EDA noch jemand sitzt und arbeitet. Um kurz vor 21 Uhr erhält Jamaa das erlösende Telefon, wir können die Fahrbewilligungen abholen, dies teilt uns dann auch das EDA per Mail mit. Grosses Aufschnaufen, unsere Abreise wird am Sonntag morgen um 7 Uhr sein. 
Nun ist es definitiv wir verlassen Tata unser ZUHAUSE der letzten Wochen

Werner packt

Werner und Renske

Klaus bleibt noch

wir haben auch gepackt

Daniel et Gérard

Margareth und Marcel

Jamaa

hat uns zum letzten Abendessen eingeladen

Letzte Bilder vom Hausberg

Wir planen bis auf die Autobahn nach Agadir zu fahren, zusammen auf einer Raststätte zu übernachten und am Montag nach Tanger weiter zu fahren. 
Wir treffen uns alle kurz vor Tanger med am Montag gegen Abend und fahren im Konvoi zum Fährhafen, dort werden wir abgewiesen, wir sollen uns einen Übernachtungsplatz suchen. Werner unser „Leader“ hat ein feines Näschen und findet schnell einen schönen Platz zum Übernachten. 

Schöne Morgenstimmung

auf der Fahrt

nach Tanger Med

Übernachtungsplatz

Letzte Einkäufe

Am andern morgen stellen wir uns 7 Uhr früh wieder vor das Tor am Fährhafen, erst wollte man uns wieder wegschicken doch Werner blieb hartnäckig wir liesen uns nicht mehr wegweisen, schiesslich hat man uns gestern gesagt dass um 7 Uhr die Tore geöffnet werden. Irgendwann um 8.30 Uhr ging das Tor dann auf. Nun ging die Warterei erst recht los. Sage und schreibe 5 Stunden sind wir in der Schlange gestanden um die Formulare auszufüllen zeitweise regnet es in strömen und der Wind bläst uns fast weg. Die Bilder sprechen für sich. Endlich haben auch wir unser Ticket, wir hatten ja auf den 9.5. umgebucht und deshalb war es wohl ein klein bisschen schwierig für den Herrn am Schalter. Werner und Renske haben auf uns gewartet, die andern sind schon an Bord 

Wir warten dass das Tor auf geht

Unzählige Formulare ausfüllen

Frust und Kälte machen sich breit

ENDLICH !!! wir haben das Ticket

Nun ist es nicht mehr weit unser Auto muss noch durch’s Röntgen, und dann auf die Fähre. An Bord treffen wir uns noch zu einem Apéro, dann geht jeder in seine Kabine für 3 Nächte, hier beginnt sozusagen schon unsere Quarantäne. Die Fähre verlässt Tanger med mit 9 Stunden Verspätung aber jeder von uns ist einfach froh auf der Fähre zu sein. Die Ausschiffung in Genua erfolgt relativ locker nachdem wir den Stempel für die Durchfahrt für Italien erhalten haben geht’s los Richtung Autobahn und da schnellstmöglich auf eine Raststätte damit sich Xira mal so richtig entleeren kann und ja es war nötig! Zügig fuhren wir durch Bella Italia am Schweizer Zoll fragte man nur ob wir von Marokko kämen und winkte uns zügig durch. Nun war es nicht mehr weit bis nach Hause, wo wir in eine zweiwöchige Quarantäne gehen in sozusagen in Eigenverantwortung, wir haben zwar immer Mundschutz und Handschuhe auf der Fähre getragen aber sicher ist sicher.

Renske und Silvia

Ernst, Andreas, Werner

Ernst und Marcel

Margerith und Marcel

In Barcelona kurz raus an die Luft

Die Schweiz in Sicht

Der Rasen wächst

Summa summarum die Corona Zeit hat uns einen Strich durch unsere Reiseplanung gemacht ABER wir sassen auf einem schönen Platz fest und haben dadurch viele liebe Menschen kennen gelernt.

Danke ans EDA auch wenn unser Frustaufkommen zwischenzeitlich hoch war haben wir doch festgestellt, dass beim EDA praktisch Tag und Nacht gearbeitet wurde und die Bemühungen extrem hoch waren uns zu helfen ENDLICH nach Hause zu kommen.